PRÜFPUNKT 01
Format
Rahmenaußenmaß, Tiefe und Gewicht je Werk erfassen.
Transportblatt · Graz
Leinwand, gerahmte Grafik und Skulptur reagieren unterschiedlich auf Druck, Feuchte und Bewegung. Deshalb beginnt die Anfrage mit Werkdaten und nicht mit einer pauschalen Fahrzeugwahl.
Einsatz prüfen
Vier Fragen strukturieren den Auftrag:
PRÜFPUNKT 01
Rahmenaußenmaß, Tiefe und Gewicht je Werk erfassen.
PRÜFPUNKT 02
Glas, Leinwand, Papier oder plastische Form benennen.
PRÜFPUNKT 03
Ecken, Abstandshalter und starre Außenlage passend wählen.
PRÜFPUNKT 04
Zustand und Anzahl bei Abholung und Zustellung dokumentieren.
Ladegut & Situation
Die Vermittlung eignet sich für klar inventarisierte Einzelwerke.
Bild oder Grafik mit geschützter Front und Kanten.
Standfläche und Schwerpunkt in der Sicherung berücksichtigen.
Definierte Übergabe zwischen zwei Adressen.
Einordnung
Benötigt werden Maße inklusive Rahmen, Material, empfindliche Oberflächen, Verpackungszustand und Übergabebedingungen.
Bei höherem Wert klärt der Auftraggeber die gewünschte Deckung schriftlich mit dem ausführenden Betrieb.
Eine stabile Außenverpackung schützt nicht automatisch vor jeder Klima- oder Vibrationsbelastung.
Der Partner bewertet, ob ein direkter Einzeltransport, ein getrenntes Ladeabteil oder ein flexibles Sammelfenster vertretbar ist.
Ablaufzettel
Jedes Werk mit Maß, Foto und Material erfassen.
Leistungsgrenze und Schutzaufbau vereinbaren.
Anzahl und Zustand gemeinsam bestätigen.
Auftrag einordnen
Einzelne Werke ohne kompletten Hausstand bewegen.
Inventarliste und Übergabetermin abstimmen.
Kalkulation
Der Aufwand hängt von Werk, Verpackung, Zugang, Strecke und gewünschter Übergabeform ab.
Objektprofil
Leinwand, Glasrahmen, Skulptur, Papierarbeit und Installation reagieren unterschiedlich auf Druck, Feuchte und Erschütterung. Maße allein reichen daher nicht. Benötigt werden Material, Zustand, empfindliche Bereiche, Wertkontext und Informationen zu vorhandenen Rahmen oder Sockeln.
Verpackung wird nach dem Objekt gewählt. Direkter Kontakt ungeeigneter Folien, Klebebänder oder harter Kanten kann Schäden verursachen. Bei konservatorisch anspruchsvollen Werken sollte der Schutz mit Fachleuten abgestimmt werden.
Dokumentation
Vor dem Abbau werden Vorderseite, Rückseite, Rahmen, Kanten und vorhandene Schäden fotografiert. Übergabepersonen und Stückzahl gehören in eine eindeutige Liste. Soll das Werk am Ziel montiert oder nur übergeben werden, muss dies im Auftrag klar erkennbar sein.
Bei Galerien, Ateliers oder Ausstellungen kommen feste Zeitfenster und Ansprechpartner hinzu. Wartezeiten, Zugangskontrollen und interne Transportwege sollten bereits vor der Fahrt geklärt sein.
Fahrweg
Eine sichere Fixierung verhindert Rutschen und punktuelle Belastung. Empfindliche Arbeiten dürfen nicht zwischen gewöhnlichen Möbeln eingeklemmt werden. Bei temperatur- oder feuchtesensiblen Objekten sind zudem Jahreszeit, Standzeiten und Übergänge zwischen Innen- und Außenraum zu berücksichtigen.
Welche klimatischen Bedingungen tatsächlich erforderlich sind, hängt vom Werk ab. Eine Standardfahrt ersetzt keine konservatorisch spezifizierte Kunstlogistik.
Verpackung
Kleine gerahmte Arbeiten können mit Kantenschutz und geeignetem Bildkarton auskommen. Großformatige, verglaste oder dreidimensionale Werke benötigen möglicherweise einen Schutzrahmen oder eine individuell angepasste Kiste. Maßgeblich sind Oberfläche, Gewicht, Wertkontext und Transportweg.
Die Verpackung sollte vor dem Termin feststehen. Improvisiertes Material am Abholort führt leicht zu Druckstellen oder unnötiger Bewegung im Fahrzeug.
Zielgruppen
Beim privaten Einzelwerk steht häufig ein kompakter Tür-zu-Tür-Transport im Vordergrund. Ateliers benötigen flexible Übergaben und Platz für unfertige Arbeiten. Ausstellungen verlangen Stücklisten, feste Zeitfenster und oft eine koordinierte Montage. Die Anfrage sollte deshalb den Nutzungskontext nennen und nicht nur „Bildtransport“ schreiben.
Je klarer der Kontext, desto besser lassen sich Verpackung, Dokumentation und Personal auf den tatsächlichen Auftrag abstimmen.
Beim Kunstwerk steht die empfindliche Oberfläche, bei antiken Möbeln die Konstruktion im Mittelpunkt.
FAQ
Nein. Sie muss im Angebot ausdrücklich beschrieben sein oder transportbereit gestellt werden.
Nur nach Prüfung von Empfindlichkeit, Trennung, Sicherung und Terminfenster durch den ausführenden Betrieb.
Wertangabe und gewünschte Versicherungsdeckung werden vor Beauftragung schriftlich mit dem Partner geklärt.
Mit Fotos, Maßen, Adressen und Stockwerken lässt sich die Anfrage schneller dem passenden Transportformat zuordnen.
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